Cimarron bibliophil

Das andere Ende vom Leben

Schaurig schöne Schocker- und Kriminalgeschichten. 220 Seiten

 

Prolog

Eines sollten Sie auf keinen Fall tun: Die schaurig-schönen Schocker- und Kriminalgeschichten in einem einsam gelegenen Haus lesen, vielleicht noch bei Kerzenschein, allein...

Das Klopfen an Ihrer Tür bedeutet nichts Gutes – Sie haben noch zwölf Sekunden Zeit zum Überleben.

Und bleiben Sie, wo Sie sind: Meiden Sie das Sperrgebiet - die Monster erlauben kein Zurück.

Verlassen Sie auf keinen Fall den Wald, solange unklar ist, zu welcher Seite Sie gehören - die Jagd auf Sie hat ein tödliches Ziel!

Mißtrauen Sie Ihrem Computer! Er könnte Honey heißen und üble Dinge vorbereiten, die kein gutes Ende nehmen.

Suchen Sie einen Job? Dann meiden Sie vergitterte Forschungsanlagen, die den Namen Wolfswinkel tragen - dort haben es Mitwisser schwer, zu überleben.

Und verlassen Sie rechtzeitig Ihr kleines Dorf, wenn das neue Jahr vor der Tür steht und der Mann, der nur Silvester kommt, nicht aufzuhalten ist..., er hat noch eine alte Rechnung zu begleichen.

Egal, wo Sie sind und was auch immer geschieht: Sie sind nicht allein.

Jetzt war der Tag endgültig angebrochen. Im Dorf war es immer noch still. Der Wirt erwachte aus dem Schlaf. Er schüttelte sich. Ein nächtlicher Traum hatte ihm zu schaffen gemacht. „Judas!“ hatten die Leute geschrien, was er sich nicht erklären konnte. Wen hatten sie denn damit gemeint?, fragte er sich. Solche Träume wollte er lieber schnell vergessen.

Mit einem Satz sprang er aus dem Bett. Die Unruhe hatte ihn gepackt. Vielleicht war es auch die Gier nach Reichtum, die unstillbar scheint. Er lief zu einem bestimmten Schränkchen und öffnete es. Lange betrachtete er den kleinen Lederbeutel, der darin lag, bevor er ihn mit einem hastigen Griff an sich nahm.
Er lief durch alle Räume, um sich zu vergewissern, allein zu sein. Dann setzte er sich in die Nähe eines Fensters und ließ den Inhalt des kleinen Lederbeutels behutsam auf den groben Holztisch rieseln.

Erschrocken und endlos beglückt hielt er inne. Das erste Mal entdeckte er hellglitzernde Steinchen, die unter den gelben Goldkörnern ein munteres Licht verbreiteten.

„Diamanten!“ rief er begeistert aus. Sofort legte er eine Hand auf seinen Mund und sah sich um, doch er war allein. Und niemand würde ihm den Besitz streitig machen können. Nun war er ein reicher Mann, der sorgenlos in die Zukunft blicken konnte.

Das neue Jahr nahm einen guten Anfang.

Aus: Der Mann, der nur Silvester kam

Zum Titel: Was unter die Haut geht, muß nicht den Verstand beunruhigen.
Und wenn beides nicht zu vermeiden ist, wer trägt dann die Schuld?

Das andere Ende vom Leben
Schocker- u. Kriminalgeschichten – Nr. 6

Erstauflage

Juni 2011. Die ersten drei Ausgaben bleiben beim Team.

Reihe

Cimarron bibliophil, im Prägestempel vom Autor numeriert und signiert.

Text/handschriftl. Vermerke

Hans Wolf Dellinger, Cimarron-Team.

Buchumfang

ca. 220 Seiten

Buchblock

A5-Format, von Hand gebunden

Papier

Vorsatz Bütten, Druckpapier in gleicher Qualität.

Gestaltung/Satz/Laserdruck

Doris Hess, Cimarron-Team.

Grafik

Ralf Biskup, Cimarron-Team.

Foto (Cover)

Cimarron-Team

Einband

Graues Leinen, roter Vorsatz

Preis

Leinenausgabe 190,00 €
Ganzlederausgabe 260,00 €
(incl. Mwst. und freie Zusendung innerhalb Deutschlands).

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